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Social Media Trends 2012: Where the Journey is Going

My visit to LeWeb 2011 with Tobias and Barbara was very inspiring, especially the personal conversations with Internet entrepreneurs, app developers, and social media pros like Richard von Dell. What seemed important to me for 2012:

  1. Next year LoMoSo will be central
  2. Social is a feature and not a platform
  3. Social enterprise instead of just social media
  4. The role of the website is dramatically changing

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Social Media Trends 2012: Wo die Reise hingeht.

Der diesjährige Besuch am LeWeb mit Tobias und Barbara war sehr inspirierend. Insbesondere auch die persönlichen Gespräche mit Internet-Unternehmern, App-Entwicklern oder Social Media Pros wie Richard von Dell. Mein Learning: Wir leben hier in der Schweiz schon ein bisschen hinterm Mond und müssen Gas geben. Was mir 2012 wichtig scheint:

  1. Natürlich steht nächstes Jahr LoMoSo im Zentrum – Local, Social, Mobile. Die mobile Webnutzung wird stark zunehmen – vor allem bei den affinsten Onlinekunden. Sie wird sogar wichtiger werden als die Nutzung per Desktop. Diese Tatsache hat Impact auf die Anforderungen an eure Website, aber z.B. auch auf die Search-Advertising-Strategie.
  2. Social ist ein Feature und keine Plattform. Die User haben die Vorteile von Newsstreams, Kommentaren, Share-, Like- und Checkin-Funktionen kennen und lieben gelernt. Ausserdem möchten sie eigentlich immer und überall mitreden – ob als Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten oder Öffentlichkeit. Ich empfehle daher: Geht Social Media holistisch an und überlegt euch, bei welchen Prozessen zwischen euch und eurer Zielgruppe Social-Elemente einen Mehrwert generieren können.
  3. Social Enterprise statt nur Social Media: In Zukunft wird es nicht mehr ausreichen, die Kommunikation mit einigen Social-Media-Elementchen anzureichern. Unternehmen müssen sich in Social Enterprises wandeln – denn so, wie es keine zentrale Telefonstelle oder ein Telefonteam gibt, so wird auch jeder Bereich und Mitarbeiter im Rahmen seiner Funktionen Social-Media-Prinzipien und Plattformen anwenden. Bis dorthin ist es noch ein langer Weg – deswegen sollte man nicht morgen, sondern heute damit beginnen. Burberry-CEO Angela Ahrendts formuliert es noch etwas dramatischer: “If you don’t do that – I don’t know what your business model is in five years!”
  4. Die Rolle der Website ändert sich stark: Noch vor einem Jahr war ich überzeugt, dass die Website das zentrale Element der digitalen Kommunikation ist und sich alles andere darum herum gruppiert. Heute sehe ich das anders: Warum soll man auf der Unternehmenswebsite diverse Funktionen, die woanders viel einfacher und besser funktionieren nachbauen? Warum sollen die Inhalte nicht zielgruppen- und medienspezifisch im Web verteilt sein? Die Hauptsache ist doch: die Inhalte werden optimal gefunden und leiten den User zum definierten Ziel (Leads, Kauf, Awarness, Position etc.). Wo das stattfinden soll, wenn nicht auf der Website? Dort, wo es am effektivsten und effizientesten ist, zum Beispiel in einer Facebook-App, einer mobilen App oder auf Youtube. Allerdings: Wichtig ist, dass ihr die Hoheit über eure Inhalte behaltet und euch nicht zu stark von anderen Plattformen abhängig macht (z.B. Klumpenrisiko Facebook).

Inspiration? Karl Lagerfeld hat 4 iPhones, 20-30 iPads und arbeitet damit – und ist 78 Jahre alt!

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